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In der griechischen Mythologie ist Aphrodite die Göttin der
Liebe, der Schönheit und der sinnlichen Begierde und eine der
kanonischen zwölf olympischen Gottheiten. Ursprünglich zuständig
für das Wachsen und Entstehen, wurde sie erst später zur
Liebesgöttin, die sich in allen polytheistischen Religionen wiederfindet.
Das Pendant in der römischen Mythologie ist Venus.
Verheiratet war Aphrodite mit Hephaistos, dem Gott des Feuers und
der Schmiedekunst, den sie allerdings ständig mit Sterblichen
und Unsterblichen betrog. Notorisch war ihre lange Beziehung zum Kriegsgott
Ares.
Der Sage nach soll Aphrodite den Trojanischen Krieg ausgelöst
haben, als sie mit Hera und Athene den trojanischen Königssohn
um das Urteil ersucht habe, welche von ihnen die Schönste sei.
Dabei versuchte jede Göttin, ihn zu bestechen, und der Trojaner
entschied sich für Aphrodite, da sie ihm die schönste Frau
der Welt versprochen hatte. Dieses Ereignis resultiert im Raub der
Helena als mythologischer Auslöser des Zuges der Griechen gegen
Troja. Während der zehnjährigen Belagerung unterstützte
sie, gemeinsam mit Ares, Troja nach Kräften, doch standen Hera
und Athene auf der Seite der Griechen.
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